Aktuell

Aktivkohle

Aus der modernen Verfahrenstechnik ist der Einsatz von Aktivkohle nicht mehr wegzudenken:

  • Zur Abscheidung von Dioxinen, Quecksilber oder anderen Schadstoffen aus der Rauchgasreinigung von Verbrennungsanlagen und Kraftwerken
  • Bei der Aufbereitung von kontaminiertem Grundwasser oder bei der Gewinnung von Trinkwasser
  • Bei der Herstellung von chemischen Produkten

Was aber passiert mit der beladenen Aktivkohle?

Die SITA Remediation GmbH betreibt in Herne eine Pyrolyseanlage zur thermischen Regeneration von belasteter Aktivkohle.

Die hochentwickelte Anlagentechnik ermöglicht hauptsächlich die Regeneration von organisch oder mit Quecksilber belasteter Aktivkohle. Die Schadstoffe, die bei der Pyrolyse aus der Kohle freigesetzt werden, gelangen zur Nachverbrennung. Diese erfolgt bei Temperaturen von mehr als 1.100 °C. Bevor das Rauchgas in den Kamin eingeleitet wird, erfolgt eine Reinigung in fünf Schritten: Sprühtrockner, Gewebefilter, Venturiwäscher, Gegenstromwäscher, Aktivkohlefestbettfilter. Aufgrund dieser mehrstufigen, insbesondere auch auf Quecksilber angepassten Prozessführung wird die Einhaltung der Emissionsgrenzwerte der 17. BImSchV sichergestellt.

Das Regenerat wird anschließend einer Wiederverwertung zugeführt.

Zur Behandlung zugelassene Abfallschlüsselnummern sind:

06 13 02*, 19 01 10* und 19 09 04